SPD im Kreis Ahrweiler
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AG 60 plus der SPD im Kreis Ahrweiler

Die Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus ist eine Arbeitsgemeinschaft der SPD, die Vermittlerin zu den älteren Menschen in Organisationen, Verbänden und Institutionen sein will. Zudem gibt sie inhaltliche Impulse für die Arbeit der SPD auf den unterschiedlichsten Ebenen


Ziel ist es, die Interessen der älteren Menschen innerhalb und außerhalb der SPD zu vertreten, ihr Engagement zu fördern und Menschen für die Sozialdemokratie zu gewinnen. Hierzu steht die Arbeitsgemeinschaft im Kontakt mit unterschiedlichsten Akteuren. Der Arbeitsgemeinschaft gehören alle SPD-Mitglieder ab dem 60. Lebensjahr an. Auch Nicht-Parteimitglieder und in der Seniorenarbeit Tätige, die das 60. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, sind zur Mitarbeit eingeladen.

Günter Martin

Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft 60 plus

der SPD im Kreis Ahrweiler

 

Hauptstraße 128

53489 Sinzig - Bad Bodendorf

 

Tel. 02642/7225

mobil: 0171/2836682

 

E-Mail: guenter.martin(@)spd-bad-bodendorf.de

Manfred Ruch Gast bei den SPD-Senioren

BM-Kandidat Manfred Ruch (ganz rechts) und der stellv. Kreisvorsitzende der SPD-AG 60plus, Udo Klein (4. v.l.

AG 60plus veranstaltete erstmals Seniorenfrühstück

Zu ihrem ersten Seniorenfrühstück hatte der Kreisvorstand der SPD-AG 60plus in der vergangenen Woche nach Sinzig-Bad Bodendorf ins Café Ahrtal eingeladen. Als besonderen Gast konnte dabei der stellvertretende Kreisvorsitzende Udo Klein den Kandidaten für das Bürgermeisteramt der Stadt Sinzig, Manfred Ruch, begrüßen. In einem lockeren Frühstücks-Gespräch mit frisch belegten Brötchen und Kaffee gab Manfred Ruch einen Überblick über seinen bisherigen beruflichen Werdegang sowie die Gründe für seine Bürgermeister-Kandidatur. Anschließend zeigte er Wege auf, wie er sich ein zukunftsfähiges Sinzig vorstellt. Eine moderne und bürgernahe Verwaltung steht dabei im Vordergrund. Er will einen Stadtentwicklungsplan für Sinzig und alle seine Stadtteile, will die Innenstadt beleben, macht sich für neue Flächen für Wohnbebauung stark, tritt für eine Stärkung des Fremdenverkehrs und für mehr familienfreundliche Angebote in seiner Heimatstadt ein. Dabei wurde eines ganz deutlich: Für Manfred Ruch ist Transparenz bei Entscheidungsprozessen und eine enge Einbindung der Bürgerschaft in allen Fragen der städtebaulichen und verkehrsmäßigen Entwicklung unabdingbar. Die Besucher hatten danach Gelegenheit, den Bewerber um das Sinziger Bürgermeisteramt zu den sie persönlich interessierenden kommunalpolitischen Themen in der Stadt Sinzig konkrete Fragen zu stellen, wovon sie eifrig Gebrauch machten. Manfred Ruch fühlte sich bei diesem direkten Meinungsaustausch sichtlich wohl. Der Unterstützung der allermeisten Anwesenden, vielleicht sogar aller, konnte er sich zum Schluss sicher sein. Zum Veranstaltungsformat des Seniorenfrühstücks meinte im Nachhinein Udo Klein: “Als erster Versuch ist dies durchaus positiv zu werten, aber auch noch optimierbar. Der 60plus-Kreisvorstand wird sich in seiner September-Sitzung auch damit befassen. Weitere Frühstücksrunden zu bestimmten Anlässen sind auf unserer Agenda.“ 

AG 60plus wieder beim “Tag der Demokratie“ dabei

"Klaus Jung vom Kreisvorstand der SPD-AG 60plus fordert die Aufarbeitung des V2-Beschusses der deutschen Wehrmacht zur Zerstörung der Brücke von Remagen am Ende des 2. Weltkrieges."

SPD-Senioren engagieren sich gegen Marsch der Rechtsradikalen in Remagen Wie in den vergangenen Jahren werden die SPD-Senioren aus der Arbeitsgemeinschaft (AG) 60plus auch in diesem Jahr wieder aktiv am “Tag der Demokratie“ in Remagen dabei sein. Diesen Beschluss fassten die Mitglieder des Kreisvorstandes auf einer ihrer letzten Sitzungen. Beschlossen wurde auch, sich im Vorhinein intensiver für die Mobilisierung der Bürgerinnen und Bürger einzusetzen. Aus diesem Grunde war der Koordinator des “Tag der Demokratie“, der Beigeordnete der Stadt Remagen, Rolf Plewa, zur monatlichen Kreisvorstandssitzung der AG eingeladen. In einer gemeinsamen Analyse der letztjährigen Veranstaltung kam man dabei schnell zu dem Ergebnis, dass es besonderer Anstrengungen bedarf, um das Augenmerk der Öffentlichkeit mehr auf diesen Tag in Remagen zu richten. Der findet in diesem Jahr am Samstag, den 18. November, statt, wie Plewa bekannt gab. Eine kurzfristige Verlegung wie im vergangenen Jahr wegen terminlicher Verlegung des Rechten-Marsches wird es seinen Angaben zufolge nicht mehr geben. Man halte an dem nun festgelegten Termin für den “Tag der Demokratie“ fest. Der Kreisvorsitzende der AG 60plus, Günter Martin (Bad Bodendorf), bot Plewa eine engere Zusammenarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit und Mobilisierung der Bevölkerung an. Zur Vorbereitung hierzu wurde ein eigener Arbeitskreis (AK) gebildet, dem Motee Spanier (Remagen), Klaus Jung (Birresdorf), Udo Klein (Nierendorf) und Rolf Henzgen (Bad Breisig) angehören. Auf Vorschlag von Klaus Jung werden dabei auch Überlegungen laufen, ob und wie der V2-Beschuss der Brücke von Remagen durch die Deutsche Wehrmacht kurz vor der Rheinüberquerung amerikanischer Truppen in den letzten Kriegswochen mehr in Erinnerung gebracht werden kann. “Dieser menschenverachtende Raketen-Beschuss der eigenen Wehrmacht mit letztendlich zivilen Opfern unter der heimischen Bevölkerung muss endlich einmal aufgearbeitet und in Erinnerung gebracht werden. Viele kennen diese Vorkommnisse gar nicht. Hieran kann aber deutlich gemacht werden, zu was rechter Gesinnungswahn fähig ist.“, so Jung. Der Kreisvorstand der AG 60plus ruft schon jetzt alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Ahrweiler auf, am 18.11.2017 die Veranstaltung “Tag der Demokratie“ auf dem Remagener Marktplatz zu besuchen. “Eine funktionierende Demokratie muss ständig verteidigt werden. Gegen Ewiggestrige und gegen Neofaschisten. Beim “Tag der Demokratie“ ist Gelegenheit, dies zu zeigen. Bevor es eines Tages wieder zu spät ist.“, so der Aufruf der SPD-Senioren. Infos / Kontakt: Tel. 02642-7225 (Günter Martin) oder Email: ‘kreisaw60plus@t-online.de‘. 

SPD-Senioren besuchten Post-Tower

"Das Foto zeigt einen Teil der 60plus-Besuchergruppe im Post-Tower; ganz links:Organisator Klaus Jung, 3.v.r. Kreisvorsitzender Günter Martin."

Die frühere Deutsche Post hat sich gewaltig verändert. In den letzten Jahrzehnten entwickelte sie sich als “Deutsche Post DHL Group“ zu einem der größten Arbeitgeber weltweit und beschäftigt inzwischen über 500.000 Mitarbeiter/-innen in 220 Ländern und Territorien. Die Zentrale dieses Konzerns steht in Bonn. Im Post-Tower arbeiten rund 2.000 Menschen, weitere 8.000 in der unmittelbaren Umgebung. Das höchste Bürogebäude Deutschlands außerhalb Frankfurts war jetzt Ziel des Kreisvorstandes der SPD-AG 60plus. Vorstandsmitglied Klaus Jung (Birresdorf) hatte die Besichtigung organisiert und alle waren von dem, was sie sahen und erfuhren, überwältigt. Auf einer Nutzfläche von mehr als 15 Fußballfeldern in 40 Ober- und 5 Untergeschossen verband der deutsch-amerikanische Architekt Helmut Jahn Funktionalität mit Eleganz und Transparenz. Der Post-Tower, vor 15 Jahren nach nur zweijähriger Bauzeit bezogen, gilt bis heute als beispielhaft für flexible, intelligent genutzte und architektonisch anspruchsvolle Bürogebäude. Zwei Halb-Ellipsen bilden die beiden Gebäudehälften, die durch einen über 7 m breiten Zwischenraum getrennt sind. Eine Stahl-Glas-Konstruktion verbindet die beiden Hälften. Hier befördern 12 Hochgeschwindigkeitsaufzüge Mitarbeiter oder Besucher auf die gewünschten Etagen – elektronisch für jeden Nutzer individuell gesteuert. Auf jedem 9. Geschoss sind sogenannte “Skygärrten“ eingerichtet, die als Treffpunkt und Ruhezone dienen. Ökologische Gesichtspunkte standen beim Bau des Post-Tower von Anfang an im Mittelpunkt. Insbesondere die ausgeklügelte Klimatechnik fand und findet noch heute Bewunderung. Wie fortschrittlich der Bau war und ist, zeigt eine besondere Ehrung im Herbst 2014: Das “Council on Tall Buildings and Urban Habitat“ (USA) zeichnete das Hochhaus mit dem “10 Year Award“ für über 10-jährige nachhaltige Funktionalität aus. Die Besucher bekamen auch einen Einblick in das mit dem Tower verbundene Konferenzzentrum mit der dort installierten modernsten Übertragungstechnik. Den größten Eindruck brachte jedoch der Ausblick aus dem 30. Obergeschoss über ganz Bonn hinweg. Am Besuchstag war wegen des guten Wetters sogar der Kölner Dom gut zu sehen. Nach der rund 1½-stündigen Führung stand für die SPD-Senioren noch ein von Klaus Jung kurzfristig zustande gebrachtes Gespräch mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Konzern-Betriebsrates (KBR), Mario Jacubasch, an. Er erläuterte die Betriebsratsstrukturen des Weltunternehmens und die Einflussmöglichkeiten von Betriebsräten auf Entscheidungen der Konzernspitze. Bei ihren sozialdemokratisch orientierten Gästen fanden Jacubasch und Jung dabei interessierte Zuhörer, die ihnen mit viel Beifall dankten. Günter Martin, Kreisvorsitzender der SPD-AG 60plus, bedankte sich anschließend ausdrücklich bei Klaus Jung für die Organisation des Besuchs. Ähnliche Besichtigungen stehen laut Martin weiterhin auf der Agenda der AG 60plus. Infos / Kontakt 60plus: Tel. 02642-7225 oder Email ‘kreisaw60plus@t-online.de.‘ 

SPD-Senioren besuchen Tierheim in Remagen

Foto v.l.n.r.: Claus-Peter Krah (Vors. Tierschutzverein Kreis AW), Günter Martin (Vors. SPD-AG 60plus Im Kreis AW) und Horst Zlobinski (Ehrenvorsitzender SPD-AG 60plus im Kreis AW)

Unterstützung für Neubaupläne zugesagt Bei einem Besuch des einzigen im gesamten Landkreis Ahrweiler vorhandenen Tierheims in Remagen machten sich die Mitglieder des Kreisvorstandes der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus vor Ort ein Bild über die Situation. Hierbei wurde deutlich, dass einerseits die gebäudliche Unterbringung der weit über 100 betreuten Tiere, darunter derzeit rund 50 Katzen und 20 Hunde, sehr unbefriedigend ist. Andererseits konnte festgestellt werden, dass die Pflege der herrenlosen Tiere in guten Händen liegt. Von der Leiterin des Tierheims, Madeleine van Falkenburg, sowie dem Vorsitzenden des Vereins, Claus-Peter Krah, erfuhren die Besucher, dass 2015 der Tierschutzverein Remagen in “Tierheim- und Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e.V.“ umbenannt wurde. Seitdem hat sich die Mitgliederzahl auf rund 350 mehr als verdoppelt. Vorausgegangen waren Vereinbarungen mit allen 8 Gebietskörperschaften sowie dem Landkreis selbst, dass das Tierheim in Remagen Verbringstelle für alle Fundtiere aus dem gesamten Kreis Ahrweiler ist. Abgabetiere und herrenlose Tiere (z.B. durch Tod des Besitzers) und behördlich beschlagnahmte Tiere werden ebenso aufgenommen. Die seitens der Kommunen dafür zur Verfügung gestellten Gelder werden deshalb bis zum Jahr 2020 sukzessive erhöht. Für die Betreuung der Fundtiere sowie die Gebäudeunterhaltung und die Bezahlung der Mitarbeiter ist jährlich ein Betrag von rund 160.000 Euro notwendig. Derzeit beteiligen sich die Kommunen und der Kreis mit insgesamt rund 30.000 Euro an den Kosten für die Fundtiere. Eine Kostendeckung wird damit nicht erreicht. Für andere, aus unterschiedlichsten Gründen im Tierheim verweilende Tiere gibt es weder vom Kreis, noch vom Land oder Bund irgendwelche Zuschüsse. Die hierfür notwendigen Gelder müssen mühsam erarbeitet oder durch Spenden, Erbschaften und auch Mitgliedsbeiträgen aufgefangen werden. Ganz vorne auf der Agenda des Vereinsvorstandes sowie der 4 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und der 3 Azubis steht der Bau eines neuen Tierheims. Dabei ist der Standort für alle Beteiligten sekundär. “Der Neubau muss funktional sein und den tierschutz- und arbeitsrechtlichen Vorgaben entsprechen. Außerdem sollten genügend Parkmöglichkeiten für unsere Mitarbeiter/-innen und Besucher zur Verfügung stehen, was derzeit nicht gegeben ist.“, so Claus-Peter Krah. Seiner Meinung nach kann die Finanzierung eines neuen Tierheim-Baus durch zurück gelegte Gelder sowie Zuschüsse von Land und Bund gesichert werden. "Einen klitzekleinen Teil der benötigten Gelder haben wir dank einer Erbschaft vor längerer Zeit bereits zurück legen können", so Krah. Voraussetzung ist die Zurverfügungstellung eines voll erschlossenen Grundstückes entsprechender Größe. Letzteres muss allerdings durch die Kommunen des Kreises finanziert werden. “Wir wollen an diese Sache rangehen!“, so Krah selbstbewusst gegenüber den Vorständlern der AG 60plus. Diese versprachen ihre Unterstützung in der Öffentlichkeit sowie in kommunalpolitischen Gremien und bei der SPD-Kreistagsfraktion. Motee Spanier (Remagen), die das Treffen für die AG 60plus vorbereitet hatte, und der 60plus-Kreisvorsitzende Günter Martin (Bad Bodendorf) waren sich zum Schluß einig. “Die Verantwortlichen im Tierschutzverein sowie im Tierheim leisten viel zum Wohle ihrer Schützlinge. Jeweils alleine auf sich gestellt, können die Kommunen und der Landkreis die Aufgabe Unterbringung und Versorgung herren- oder hilfloser Tiere rein personell nicht bewältigen. Da sind sie aufgefordert, ihren finanziellen Anteil zu bei einem Tierheim-Neubau zu leisten.“ Appellieren will die SPD-AG 60plus aber auch an die eigenen Mitglieder und alle Mitbürger des Kreises Ahrweiler, mit einer Mitgliedschaft beim Trägerverein das Tierheim zu unterstützen, zumal hier auch öffentlch-rechtliche Aufgaben übernommen werden. Eine Mitgliedschaft ist bereits ab € 5,00 pro Monat möglich. Geringverdiener, Schüler, Studenten und Azubis sind mit dem hälftigen Betrag dabei. Infos über den Tierschutzverein sowie das Tierheim finden sich auf der Internetseite 'www.tierheim-remagen.de'.

SPD-Senioren: Ehrenvorsitz für Horst Zlobinski

"Horst Zlobinski wurde mit dem Ehrenvorsitz der SPD-AG 60plus im Kreis für seine langjährige Arbeit dort geehrt. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Udo Klein (stellv. Vors.), Anna Turiaux (Beisitzerin), Christine Thirolf (stellv. Vors.), Horst Zlobinski, Günter Martin (Vorsitzender) und Christoph Schmitt (Vors. SPD-Kreistagsfraktion)."

“Gründungsvater“ der AG 60plus im Kreis AW geehrt!

Das hat es in der SPD und seinen Arbeitsgemeinschaften im Landkreis Ahrweiler bisher noch nicht gegeben: Für seine jahrzehntelange Tätigkeit als Vorsitzender und Vorstandsmitglied wurde Horst Zlobinski (Kirchdaun) jetzt der Ehrenvorsitz der SPD-Senioren-Arbeitsgemeinschaft 60plus übertragen. Keinem anderen SPD-Mitglied im Kreis AW wurde bisher eine ähnliche Ehre zuteil. 1995 war Horst Zlobinski auf der Landesebene Rheinland-Pfalz Mitbegründer der damals neuen SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus. Im heimischen Landkreis Ahrweiler fungierte der überzeugte Sozialdemokrat anschließend als Initiator der Kreis-AG 60plus und übernahm für viele Jahre deren Vorsitz. Mehrfach wurde dieses Amt in jüngere Hände gelegt. Der heute 85-Jährige musste jedoch immer wieder die Aufgaben des Vorsitzenden selbst wahrnehmen, weil gewählte Nachfolger den anfallenden Zeitaufwand unterschätzt hatten. “Ohne Horst Zlobinski wäre das Fortbestehen und die kontinuierliche Weiterentwicklung der SPD-AG 60plus im Kreis AW kaum möglich gewesen.“, so der heutige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft im Kreis, Günter Martin (Bad Bodendorf). Zusammen mit Anna Turiaux (Remagen), mit der Horst Zlobinski die letzten 1½ Jahre die AG auf Kreisebene geführt hatte, sowie seinen beiden Stellvertretern Christine Thirolf (Bad Breisig) und Udo Klein (Nierendorf) überreichte Günter Martin während der jüngsten Kreisvorstandssitzung in Bad Breisig die Ernennungsurkunde an Horst Zlobinski. Grundlage dieses Aktes war ein vorausgegangener einstimmiger Beschluss der 60plus-Kreis-Mitgliederversammlung Ende April des Jahres. Gratulationen an den so Geehrten gab es neben allen Mitgliedern des 60plus-Kreisvorstandes auch von dem ebenfalls anwesenden Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, Christoph Schmitt. Glückwünsche ließen auch der SPD-Kreisvorsitzende Marcel Hürter sowie der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler und Geschäftsführer der Kreis-SPD, Jörn Kampmann, ausrichten. Horst Zlobinski bedankte sich anschließend in seiner bescheidenen Art bei allen Gratulanten mit den drei Worten “Das tut gut!“. 

Im Breisiger Wald bald keine Fichten mehr?

Klimawandel war Thema bei den SPD-Senioren

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die zukünftigen Baumarten in unserer Heimat? Hiermit befasste sich die AG 60plus bei ihrem Juli-Treff im Hotel/Restaurant “Rheinischer Hof“. Den beiden Vorsitzenden Mona Henzgen und Gerd Kaiser dieser Arbeitsgemeinschaft der SPD-Senioren war es gelungen, als Gastredner zum Thema den Leiter des Forstamtes Ahrweiler, Forstdirektor Bolko Haase, zu gewinnen. Und das erwies sich als Glücksgriff. Denn der Referent konnte mit seinem profunden Wissen anhand statistischer Zahlen und begründbarer Prognosen aufzeigen, wie die derzeitige Erderwärmung entsteht und welche Folgen der daraus resultierende Klimawandel letztendlich für die Eifelwälder, speziell den Bad Breisiger Stadtwald, mit sich bringt. Mit Statistiken u.a. des Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen des Landes Rheinland-Pfalz untermauerte Bolko Haase seine Feststellungen in einer interessanten Power-Point-Darstellung. Als Resümee seiner Ausführungen musste er konstatieren, dass der derzeit im Breisiger Wald vorhandene Baumartenmix (Buche, Eiche, Fichte, Douglasie) sich in den kommenden Jahrzehnten verändern muss. Während die flachwurzelnde Fichte in höher gelegenen Eifelregionen überleben kann, wird sie hier größtenteils verschwinden. Ersatz sind andere Nadelbaumarten wie z.B. die tiefer wurzelnde Douglasie. Interessant auch, dass durch die Erwärmung Edelkastanien hier mehr und mehr angepflanzt werden könnten. Positive Folge: Essbare Maronen könnten wahrscheinlich in einigen Jahren auch in der Quellenstadt gesammelt werden. Die trotz drohendem Unwetter an diesem frühen Abend erschienenen knapp 2 Dutzend Besucher der Veranstaltung folgten den äußerst kurzweiligen Ausführungen des Fachmannes mit großer Aufmerksamkeit und dankten schließlich dafür mit viel Applaus. Gerd Kaiser, der die Moderation übernommen hatte, dankte Bolko Haase und zeigte sich erfreut, dass dieser alle Anwesenden mit seinen Ausführungen in den Bann ziehen konnte. Als kleines Dankeschön überreichte ihm Mona Henzgen eine Weinpräsent, eine Flasche 2013er “Elzenberger“ Spätburgunder der Bad Breisiger Weinbaubruderschaft. Zukünftige Jahrgänge dieser Hobbywinzer wird der Neu-Breisiger Bürger Bolko Haase übrigens schneller kosten können. Er hat sich vor einem halben Jahr dieser Weinbaubruderschaft angeschlossen. Kontakt zur AG 60plus unter Tel. 02633 – 470 283 (Mona Henzgen) oder per Mail an ‘breisig60plus@t-online.de‘. 

 

 

 

 

Anna Turiaux und Christine Thirolf wiedergewählt

Wurden wieder in den 17-köpfigen Landesvorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus gewählt (v.l.n.r.): Christine Thirolf aus Bad Breisig (Beisitzerin), Dr. Dieter Börsch (stellv. Landesvorsitzender), Anna Turiaux aus Remagen (Beisitzerin) und der Landesvorsitzende Günther Ramsauer.

60plus-Aktive aus dem Kreis erneut im Landesvorstand

Mit guten Ergebnissen wurden bei der Landesdelegiertenkonferenz der AG 60plus die beiden Kandidatinnen dieser Arbeitsgemeinschaft der SPD-Senioren aus dem Kreis Ahrweiler, Anna Turiaux aus Remagen und Christine Thirolf aus Bad Breisig, als Beisitzerinnen in den Landesvorstand wiedergewählt. Bei der in Ludwigshafen stattgefundenen Konferenz stand die turnusmäßige Neuwahl des gesamten 17-köpfigen Gremiums an. Anna Turiaux und Christine Thirolf arbeiten seit Jahren in den überregionalen Gremien der AG 60plus mit und setzen sich intensiv für eine zukunftsweisende und solidarische Renten- und Sozialpolitik ein. Als Erfolg ihrer Arbeit kann gewertet werden, dass das Wahlprogramm von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ihre Forderungen nach Einführung einer Bürgerversicherung für alle sowie der paritätischen Zahlung der Sozialabgaben durch Versicherte und Arbeitgeber beinhaltet. Sowohl der bisherige 60plus-Landesvorsitzende Günther Ramsauer (Ludwigshafen), als auch sein Vertreter Dr. Dieter Börsch (Urmitz), der auch gleichzeitig Vorsitzender des 60plus-Regionalverbandes Rheinland ist, wurden in ihren Ämtern eindrucksvoll bestätigt. Anna Turiaux wurde bei der Konferenz auch als eine der 16 Delegierten aus Rheinland-Pfalz für den im September in Wolfsburg stattfindenden Bundeskongress der AG 60plus gewählt. Christine Thirolf dürfte als gewählte erste Ersatzdelegierte ebenfalls noch in den Delegiertenstatus nachrücken. Beiden wurde vom Kreisvorsitzenden der AG 60plus, Günter Martin, sowie dem gesamten Kreisvorstand die herzlichsten Glückwünsche zu ihrer Wahl ausgesprochen. Günter Martin: “Die AG 60plus im Kreis AW ist in den überregionalen Gremien mit Anna Turiaux und Christine Thirolf bestens vertreten. Diese Verzahnungen sind wichtig, um unseren politischen Vorstellungen nicht nur bei den SPD-Senioren, sondern auch in der Gesamtpartei Gehör zu verschaffen. Mit der Wahl unserer beiden Kandidatinnen ist dies für die nächsten Jahre gewährleistet.“