SPD im Kreis Ahrweiler
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Konstituierende Kreistagssitzung

04. Juli 2014

Fritz Langenhorst bleibt Kreisbeigeordneter


Auftakt des neuen Kreistages mit fadem Beigeschmack Missachtung des Wählerwillens durch die „neue Mehrheit“ Fritz Langenhorst bleibt Beigeordneter. Das ist für die SPD Kreistagsfraktion die wichtigste Nachricht der konstituierenden Kreistagssitzung. Allerdings ist man unzufrieden mit der Tatsache, dass eine „neue Mehrheit“ im Kreistag der SPD nur Platz 3 bei den Beigeordneten zugebilligt hat. Lorenz Denn, Vorsitzender der Kreistagsfraktion: „Wir sind klar zweitstärkste Kraft im Kreis. Uns hätte damit zumindest der 2. Beigeordnete zugestanden. Das sahen auch viele andere Mitglieder des Kreistags so, offenkundig bis auf FWG und CDU, die sich zusammengeschlossen haben, um den FWG Kandidaten durchzupeitschen. Das jedenfalls gibt das Wahlergebnis zu erkennen. Definitiv gab es aber keinerlei Gründe Fritz Langenhorst so abzustrafen und damit zu demütigen.“ Dass Langenhorst sich dennoch für die Wahl zum 3. Beigeordneten zur Verfügung stellte, lag daher nicht zuletzt an der breiten Unterstützung weit über die Fraktion der SPD hinaus. Der kreisweit bekannte sowie beliebte Politiker möchte sich auch weiterhin in seiner Funktion für die Menschen im Kreis einsetzen. Auch die Besetzung der Ausschüsse hinterließ keinen guten Eindruck. Ganz offen und für jeden erkennbar verschenkten CDU und FWG gezielt Stimmen an die FDP, der großen Wahlverliererin, was natürlich zu Lasten anderer Fraktionen ging. Denn dazu: „Die Gremien sollen den Wählerwillen abbilden. Wenn dann Absprachen zu Lasten Dritter gehen, hinterlässt das bei uns aber auch bei den Wählerinnen und Wählern einen faden Beigeschmack, selbst dann, wenn wir dadurch nicht direkt betroffen sind. Wir sind nun bei der zukünftigen Arbeit im Kreistag gespannt, welche Gegenleistungen sich die CDU bei FWG und FDP eingekauft haben“.